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Ziele von WASSER.ZEICHEN®

Die Energie der Großen Mühl wurde seit jeher von den Menschen genutzt, zunächst zum Schwemmen von Holz und als Antrieb von Mühlen und Sägen. Bis ins 20. Jahrhundert wurden etwa 30 Kleinmühlen entlang der Große Mühl mit Wasserkraft betrieben. Der Urgroßvater von Joachim Eckl baute 1907 eines der ersten Flusskraftwerke in der Region, um "Licht in den Ort zu bringen". Seither sind viele Kleinkraftwerke entlang der Großen Mühl errichtet worden.

Der Gewässergütezustand der Großen Mühl weist beinahe durchgehend Klasse I-II bzw. II auf, in einem Abschnitt bei Neufelden allerdings Gewässergüte III (BMLF 1995). In diesem Flussabschnitt ist das Gewässerkontinuum durch das Stauwehr des Kraftwerks Partenstein unterbrochen (errichtet 1919-24).

Hauptziel des Projektes WASSER.ZEICHEN® ist es, die Große Mühl im untersten Flussabschnitt, ca. 12 km vor der Mündung der Großen Mühl in die Donau, wieder zu beleben. Die Große Mühl soll hier wieder mehr Wasser erhalten und wie auch in den oberen Flussabschnitten in ihrer Lebendigkeit sichtbarer Ausdruck eines verantwortungsvollen Umgangs der Menschen mit ihrem Land und Fluss werden.
Bild zu Ziele.
Slogan des Projektes WASSERZEICHEN.